Jugendwochenende 2016

Am 30.09.2016 machten wir uns auf in den Schwarzwald um dort unser diesjähriges Jungmusikerwochenende vom 30.09 bis zum 02.10.2016 zu verbringen. In einem Feriendorf im Walddachtal wohnten wir gemeinsam, also 11 Jungmusiker und 4 Begleitpersonen, in einem Ferienhaus, von wo aus wir einiges vorhatten: Schwimmbad, Barfußpfad, Casinoabend, gemeinsames Kochen, Laser Tag, …
Leider wurde das Haus von den Vormietern nicht im besten Zustand hinterlassen, weshalb einige von uns ein bisschen sauber machten, während andere noch unterwegs oder einkaufen waren, die Jüngeren durften nach dem Betten beziehen, UNO spielen.

Als schlussendlich am späten Abend auch die, die Lebensmittel eingekauft hatten, zurück in der Hütte waren, wurde gemeinsam der Kühlschrank eingeräumt und wir begannen zu kochen. Durch gute Aufgabenteilung („schnibbeln“ und anbraten) waren bald alle Zutaten für unseren selbstgemachten Döner bereit. Somit konnte jeder seinen Döner genau so essen, wie er es mag und sich nach dem langen Tag stärken. Hierbei entstanden natürlich auch lustige Plaudereien über die verschiedensten Anfahrtsschwierigkeiten. Danach machten wir noch eine kleine Spielerunde, bis dann nach und nach alle schlafen gingen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns schon um ca. 8:30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück an und man konnte noch das ein oder andere Gähnen beobachten. Nach dem ausgiebigen Frühstück richteten wir uns noch Brötchen für den Tag, denn es standen Schwimmbad und Barfußpfad auf dem Programm. Der Weg ins Panoramabad Freudenstadt gestaltete sich zwar wegen Sperrungen teilweise etwas umständlich, dennoch haben wir unser Ziel erreicht und es freuten sich alle trotz des bewölken Wetters auf das kühle Nass. Ca. 3 Stunden lang tobten wir uns in den verschiedenen Becken und auf den Rutschen aus. Besonders interessant hierbei war das Eisbecken mit nur 17°C, in das sich nicht alle hinein trauten.

Anschließend fuhren wir noch ein Stück zum Barfußpfad, wo wir dann vor der Führung die hungrigen Mägen mit den bereits gerichteten Brötchen und etwas Obst füllten. Danach warteten wir noch kurz auf den Mann, der und die Führung geben würde. Er gab uns zunächst eine kurze Einführung und erklärte, dass wir uns keine Sorgen wegen einer Erkältung machen müssten. Zu Beginn der Führung rannten wir mit verschiedenen Richtungs-, Tempo- und Handlungsvorgaben über eine Wiese, um so ein erstes Gefühl für den Boden unter unseren Füßen zu bekommen.Anschließend gingen wir auf eine Art Spielplatz, wo wir durch verschiedene Übungen etwas abgehärtet wurden und ein Gefühl für unser Gleichgewicht bekommen konnten. Danach durften wir zusammen auf ein großes Trampolin und erste Erfahrungen mit Summsteinen machen. Der gesamte Weg war sehr interessant und die verschiedenen Untergründe wie Kiesel, Holz, Scherben und Moos hinterließen bei vielen einen bleibenden Eindruck – teils etwas schmerzhaft (hier immer bitte „Juuhhhuuu“ anstatt „Aua!“ schreien) aber teils auch wirklich angenehm.

Das Highlight war natürlich das Lehmbecken und alle hatten selbstverständlich besonders viel Spaß in der matschigen Masse ? – und die anschließende Stroh-Panade vollendete das Bild.Zu Ende des Fußwegs wurden noch einmal gründlich die Füße mit (kaltem) Wasser abgespült, um dann wieder zurück in die warmen Schuhe zu schlüpfen. Hierbei konnte der ein oder andere eine angenehme Wärme verspüren.
Auf dem Heimweg ging dann ein Teil einkaufen, während der Rest sich Zuhause etwas ausruhen konnte – es war ja immerhin ein langer Tag gewesen und abends stand noch etwas sehr Spannendes auf dem Programm. Doch zunächst wurden gemeinsam Hotdogs gekocht.

Nach dem Essen gingen alle auf ihre Zimmer um sich so richtig schick zu machen, während oben schon große Vorbereitungen anstanden – es hieß nämlich: CASINOABEND. Und das in einem beeindruckenden Ambiente, mit Sektempfang (natürlich auch alkoholfrei) und allem Drum und Dran. Mit verschiedensten Glücksspielen konnte man sein Kapital aufstocken – oder aber auch verringern. Hierbei hatten alle großen Spaß und es herrschte allgemeine Begeisterung, wegen der es an diesem Abend bei dem ein oder anderen auch ziemlich spät wurde. Dementsprechend waren die „Gähner“ am nächsten Morgen noch etwas größer, dennoch erzählten immer noch alle von dem grandiosen, gestrigen Tag.

Nach dem ausgiebigen Frühstück wurden erneut Brötchen gerichtet und es ging leider auch schon ans packen. Gemeinsam räumten wir die Hütte auf, denn desto mehr helfen, desto schneller geht’s ? Auf der anschließenden Heimfahrt wurde in mehreren Autos noch ein kleines Nickerchen eingelegt, bis zum Zwischenstopp beim Laser Tag. Da wir hier etwas zu früh dran waren, machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Plätzchen für eine kleine Zwischenmahlzeit und glücklicherweise fanden wir dieses auch in einem ganz besonderen Baum, auf dem alle Platz haben konnten. Nachdem jeder sein Brötchen gegessen hatte, wurden Getränke, restlicher Kuchen, Obst und Süßigkeiten verteilt und jeder fand etwas für seinen Geschmack. Da neben dem Baum noch ein kleiner Spielplatz war, konnten wir uns auch noch etwas austoben.

Zurück beim Laser Tag bildeten wir zwei Teams und bekamen eine kurze Einführung bevor es dann richtig losging – niemand hätte gedacht, dass es so anstrengend sein würde, doch wir landeten alle den ein oder anderen Treffer und hatten sehr großen Spaß. Die restliche Heimfahrt verbrachte dann der Großteil, außer die Fahrer natürlich, mit schlafen, denn ein langes und anstrengendes, aber wirklich cooles Wochenende lag hinter uns. Angekommen am Proberaum der Musikkapelle in Waldstetten, schlossen wir das erlebnisreiche, wirklich tolle Jungmusikerwochenende dann mit einem gemeinsamen Pizzaessen.

Geschrieben von: Mireya



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